Banken in Deutschland: IBAN, BIC & BLZ

Bankleitzahlen (Abkürzung: BLZ) sowie Bank Identifier Codes identifizieren Kreditinstitute in Deutschland eindeutig und werden im Zahlungsverkehr (z.B. bei Überweisungen) verwendet.

IBAN ermitteln & prüfen mit dem Rechner / Generator

Hier können Sie die Daten deutscher Kreditinstitute nach Bankleitzahlen, BIC, Name der Bank oder Ort der Ansässigkeit durchsuchen.

Mit dem IBAN Rechner können Sie auf Basis von Kontonummer und Bankleitzahl eine IBAN für Überweisungen berechnen bzw. generieren.

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z.B. 76010085, COLSDE33XXX, TARGOBANK, Berlin, Berliner Volksbank, Sparkasse ...

Überweisungen mit IBAN und BIC

Im Rahmen des europäischen Zahlungssystems SEPA (Single Euro Payments Area) ersetzt die IBAN zukünftig Kontonummer und Bankleitzahl. Die für den 1. Februar 2014 geplante Einführung des neuen Zahlungssystems für Unternehmen wurde vom EU Ministerrat auf den 1. August 2014 verschoben. Bis dahin konnten Unternehmen, Behörden und Vereine noch, wie gewohnt, Kontonummern und Bankleitzahlen im Zahlungsverkehr nutzen.

IBAN (International Bank Account Number)

Für Verbraucher, also normale Privatpersonen, gilt diese Regelung ab dem 1. Februar 2016. Von da an werden bei Überweisungen mit Bankleitzahl und Kontonummer nicht mehr aktzeptiert, eine Internationale Bankkontonummer IBAN ist dann erforderlich. Unser IBAN Rechner unterstützt Sie dennoch bereits heute bei der Ermittlung bzw. Generierung einer internationalen Kontonummer (IBAN).

IBAN Rechner / Generator

Ihre Daten gehören Ihnen. Kontonummer und Bankleitzahl werden nicht gespeichert.

Große Banken bzw. Kreditinstitute in Deutschland

Kreditinstitut Anzahl
Deutsche Bank Privat und Geschäftskunden730
Deutsche Bank708
Commerzbank665
Commerzbank vormals Dresdner Bank468
UniCredit Bank - HypoVereinsbank292
SEB124
Oldenburgische Landesbank AG121
Sparkasse Mainfranken Würzburg91
Raiffeisenbank87
Baden-Württemb.Bank Landesbank Baden-Württemb.80
Raiffeisenbank (Gf P2)78
Nassauische Sparkasse76
Volksbank67
SEB TZN MB Ffm61
norisbank58

Häufig gestellte Fragen und deren Antworten zu den Themen IBAN und BIC sowie Bankleitzahlen

IBAN und BIC

Was ist die IBAN?

Die IBAN, Abkürzung für International Bank Account Number, ist eine Nummer für das Girokonto mit weltweiter Gültigkeit. Sie löst mit der Einführung des so genannten SEPA-Verfahrens Kontonummer und Bankleitzahl ab und dient dabei einer vereinfachten Abwicklung im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Mit Hilfe der IBAN kann in jedem Land die Bank und das Land des Zahlungsempfängers auf gleiche Weise ermittelt werden. Mit der IBAN werden die Kontonummer sowie die Bankidentifikation entsprechend einer von der ISO und dem ECBS entwickelten Norm dargestellt. An die Normung muss sich jedes Land halten.

Woraus setzt sich die IBAN genau zusammen und wie kann ich mir diese am besten einprägen?

Jede IBAN ist nach folgendem Schema aufgebaut: Die ersten beiden Buchstaben bilden den Ländercode, DE steht für Deutschland. Darauf folgt eine zweistellige numerische Prüfzahl, die man sich leider merken muss. Die achtstellige Bankleitzahl bildet den dritten Teil der IBAN. Die Kontonummer Ihres Kontos rundet die IBAN ab. Ist die Kontonummer kürzer als zehn Stellen, wird die Differenz im Anhang an die Bankleitzahl mit Nullen aufgefüllt.

Was ist der BIC?

Der Bank Identifier Code, kurz BIC, wird auch als SWIFT-Code bezeichnet und ist die eindeutige Identifizierung von Kreditinstituten weltweit. Zusammen mit der IBAN als international einheitlicher Kontonummer dient er dazu, ein Konto auf nationaler und internationaler Ebene einwandfrei zu bestimmen. Das Verzeichnis der acht oder elf Stellen langen Bankidentifizierungscodes wird von der SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) veröffentlicht. Für SEPA-Zahlungen (SEPA - europaweit einheitliches Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr) innerhalb Deutschlands gilt seit Februar 2014, dass auf den BIC verzichtet werden kann, da die Angabe der IBAN ausreicht.

Warum werden Kontonummer und Bankleitzahl zukünftig durch IBAN und BIC ersetzt?

Mit der Einführung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums SEPA (Single Euro Payments Area) zum 1. Februar 2014 werden die bislang in Deutschland bei Überweisungen und Lastschriften verwendete Kontonummer und Bankleitzahl durch IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifier Code) ersetzt. Seit dem 1. Februar 2014 müssen Überweisungen und Lastschriften grundsätzlich nach dem SEPA-Verfahren unter Verwendung von IBAN und BIC durchgeführt werden. Banken dürfen jedoch von Verbrauchern noch bis zum 1. Februar 2016 Zahlungsaufträge unter Angabe der Kontonummer und Bankleitzahl entgegennehmen. Sie konvertieren diese dann automatisch und kostenlos in IBAN und BIC. Das SEPA-Verfahren ist für Euro-Zahlungen in 34 Ländern nutzbar.

Wann wird das neue Zahlungssystem eingeführt?

Die Umstellung der Kontonummern auf das neue, EU-einheitliche IBAN und BIC Zahlungssystem sollte ab Februar 2014 erfolgen. Es zeichneten sich jedoch im Vorfeld vermehrt Probleme bei der Umstellung ab, weshalb die alten Kontonummern noch 6 Monate länger nutzbar sein werden. In einer Mitteilung der EU-Kommission bleibt es aber offiziell beim 1. Februar 2014 als Datum der Einführung des neuen Zahlungssystems. Bankkunden sind ab diesem Datum aufgefordert, nur noch die neue IBAN-Nummer, bestehend aus 22 Stellen, zu verwenden. Als Verbraucher kann man in Deutschland jedoch noch bis zum 01. Februar 2016 die alte Kontonummer und Bankleitzahl verwenden. Die Banken übernehmen dann die Umrechnung in eine IBAN. Bei Überweisungen ins Ausland benötigt man bis 2016 neben der IBAN zusätzlich den BIC.

Wann kann ich die alten Kontonummern und Bankleitzahlen nicht mehr verwenden?

Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) wurde zum 1. Februar 2014 in den 28 EU-Staaten sowie sechs weiteren europäischen Ländern eingeführt. In Deutschland ersetzen IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Business Identifier Code) seit diesem Datum die bisher verwendete Kontonummer und Bankleitzahl bei Überweisungen und Lastschriften. Bei nationalen Zahlungen innerhalb Deutschlands ist die IBAN ausreichend. Verbraucher können jedoch in Deutschland bis zum 1. Februar 2016 weiterhin Zahlungsaufträge unter Angabe der Kontonummer und Bankleitzahl bei ihrer Bank oder Sparkasse erteilen. Ab dem 1. Februar 2016 können dann Kontonummer und Bankleitzahl für Zahlungsaufträge von Verbrauchern nicht mehr verwendet werden.

Bankleitzahlen

Seit wann gibt es Bankleitzahlen in Deutschland?

Die Bankleitzahlen wurden in Deutschland im Jahr 1970 eingeführt. Seit 2014 werden sie nach und nach durch den BIC abgelöst. In Deutschland gelten sie als Kennziffern zur eindeutigen Bestimmung der Kreditinstitute und müssen im bargeldlosen Zahlungsverkehr angegeben werden. Sie ermöglichen eine leichtere Zuordnung von Überweisungen oder Lastschriften zwischen verschiedenen Banken. Deutsche Bankleitzahlen bestehen aus acht Ziffern und fungieren gleichzeitig als Kontonummer bei der Deutschen Bundesbank, welche für den Geldverkehr der Geldinstitute mit der Deutschen Bundesbank verwendet werden. Die Deutsche Bundesbank teilt die Bankleitzahlen zu, ändert sie gegebenenfalls oder löscht sie beispielsweise bei Fusionen.

Wie sind Bankleitzahlen aufgebaut?

In Deutschland besteht eine Bankleitzahl grundsätzlich aus acht Ziffern. Jede diese Kombinationen gibt es nur ein einziges Mal, sodass aus der Kombination eindeutig das jeweilige Kreditinstitut ermittelt werden kann. Die erste Stelle hängt vom Bundesland ab, in der die Bank ihren Sitz hat (Beispiel: 7 steht für Bayern). Die ersten drei Stellen zusammen werden als Ortsnummer bezeichnet und kennzeichnen Bankplatz und Bankbezirk (Beispiel: 100 steht für Berlin). An vierter Stelle erfolgt die Kennzeichnung des jeweiligen Banktyps von 0=Bundesbankfiliale bis zu 9=Volksbanken/Kreditgenossenschaften. Die letzten vier Ziffern kann das Kreditinstitut individuell selbst vergeben, muss dies aber mit der Bundesbank abstimmen.

Warum haben Konten in der Schweiz und in Österreich andere Bankleitzahlen?

Die Bankleitzahl, kurz BLZ, ist eine im internationalen Zahlungsverkehr übliche Codierung, die im Zahlungsverkehr und bei allen Geschäftsvorfällen anzugeben ist. Die Bankleitzahl ermöglicht eine eindeutige Identifizierung des betreffenden Kreditinstitutes. In der Bundesrepublik Deutschland setzt sich die Bankleitzahl aus 8 Stellen zusammen.

Die Bankleitzahlen in Österreich
In Österreich heißen die Bankleitzahlen Clearingnummern, im Gegensatz zu Deutschland besitzen sie hier nur 5 Stellen. Dies hat den Vorteil, dass sie einfacher zu merken sind und Überweisungen an Terminals dadurch schneller vonstattengehen. Dem steht allerdings der Nachteil der eingeschränkten Sicherheit gegenüber. Lediglich die Zahlungsverkehrsstelle der Republik Österreich selbst, die BAWAG P.S.K., besitzt eine Bankleitzahl (Clearingnummer) mit 4 Stellen. In Österreich wird die Bankleitzahl (Clearingnummer) nicht gruppiert geschrieben.

Die Bankleitzahlen in der Schweiz
In der Schweiz werden die Bankleitzahlen als BC-Nummern bezeichnet. Diese werden jeweils von der Schweizerischen Nationalbank vergeben und können bis zu 5 Ziffern beinhalten. Meist enthalten sie 3 bis 5 Ziffern und eine sogenannte Kopfziffer oder Filial-ID, die der Identifizierung der einzelnen Filiale dient. Der Nachteil dieses Systems besteht darin, dass es uneinheitlich ist. Das System der BC-Nummern dient lediglich der Zahlungsabwicklung im sogenannten Franken-Raum, also innerhalb der Schweiz und Liechtensteins (sogenanntes Swiss Interbank Clearing, kurz SIC). Zur Zahlungsabwicklung in Euro und mit dem Euro-Raum, bedient sich die Schweiz hingegen eines anderen Systems aus Clearingnummern. Für den Zahlungstransfer mit dem Euro-Raum wird das sogenannte euro-Swiss-Interbank-System, kurz euroSIC, verwendet. Sämtliche Zahlungen zwischen Schweizer Banken und Banken innerhalb des Euro-Raumes, werden hierbei über die als Universalbank in Frankfurt am Main fungierende Swiss Euro Clearing Bank GmbH (SECB) koordiniert und abgewickelt. Auch durch die spezielle BC dokumentiert die Schweiz ihre Eigenständigkeit und relative Unabhängigkeit von der Europäischen Union.

Weshalb kann eine Bank, z.B. die Deutsche Bank, mehrere Bankleitzahlen haben?

Die Bankleitzahl definiert sich immer nach dem Standort der Bank und dem Sitz einer Bundesbankfiliale. Teilweise wird für jeden einzelnen Filialstandort eine eigene Bankleitzahl vergeben, hierbei gilt dann aber die gleiche BIC-Kennung. Auch überregional tätige Banken können mehrere Bankleitzahlen nutzen, die übrigens in ein entsprechendes Register bei der Bundesbank eingetragen werden müssen.

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